
Zu fünft bringt das international besetzte Ensemble einen Dialog der Musikstile auf die Bühne, wie man ihn selten hört. Bei höchster Virtuosität werden gemeinsam die Grenzen des Machbaren ausgelotet. Jedoch stets verankert in ihrer gemeinsamen Basis: dem klassischen orchestralen Blechregisterklang und der zeitgenössischen Tonsprache.
Mit zwei Programmen geht das Ensemble 2026 an den Start: Mit “Let’s talk!” verhandelt es klassische Blechquintett Werke, die es schon gibt und stellt ihnen ungewohntes gegenüber. Mit “Ois hoib so wüd.” experimentiert es Geräuschhaftes im Raum, an der Grenze des Hörbaren und verwebt dazu mal mehr oder weniger verfremdet Melodiefragmente von Hildegard von Bingen.
Spiros Laskaridis - Trompete
Damaris Richerts - Trompete
Jason Pfiester - Horn
Pablo Marin-Reyes - Posaune
Niko Božek - Tuba

Mit ihrem ersten Programm “Let’s talk!” legt Brass Council direkt los: Brass Council nimmt die Literatur für Brassquintet unter die Lupe und verhandelt und lotet aus, was möglich ist. Was Virtuosität mit den Spieltechniken von heute heißt und wohin die Reise der Blechbläserwelt gehen kann. Auf diese Reise...

Wenn man “Brass Quintett” liest, denkt man wahrscheinlich zunächst an eine laute, akustische Klangformation. Eher ein “z’vü”. Doch bei diesem Programm widmet sich Brass Council explizit den Klängen, die sonst vielleicht in der Klangwolke untergehen. “Ois hoib so wüd” legt den Fokus auf geräuschhafte Spieltechniken, würdigt atmosphärische, mikrotonale Klangteppiche...

Die Musiker und Musikerin kannten sich teils Jahre lang, bevor sie im Januar 2026 beschlossen, Brass Council zu gründen. Ihre Wege kreuzten sich bei Konzerten in größeren und kleineren Besetzungen im klassischen wie auch im zeitgenössischen Bereich und der alten Musik. Uraufführungen und die Zusammenarbeit mit den führenden Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit gehören...
